Archiv für die Kategorie ‘Aktion’

Feministische Veranstaltungsreihe

Veröffentlicht: September 8, 2016 in Aktion, Veranstaltungen

Zahllose reaktionäre Bewegungen und Organisationen machen sich in unserem Alltag bemerkbar. Homophobie, Transphobie, grundsätzliche ‚Genderablehnung‘ sowie Rassismus und Antisemitismus tauchen in den verschiedensten Bereichen auf. Wer versucht an welchen Stellen Einfluss zu nehmen und wie können und wollen wir uns einem Rückwärtstrend entgegenstellen?

Der Arbeitskreis Antisexismus im Anna&Arthur und die Antifaschistische Aktion Lüneburg/Uelzen laden ein, dabei zu sein:

 
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Freitag, 09.09.2016
We can´t believe we still have to protest this shit – dem reaktionären „Marsch für das Leben“ am 17.09.2016 in Berlin entgegentreten!

Informations- und Mobilisierungsveranstaltung gegen den jährlichen Aufmarsch fundamentalistischer Christ*innen in Berlin. Wir bieten eine kurze Übersicht der „Lebensschutzbewegung“, ihrer europäischen und internationalen Vernetzung, ihrer Arbeitsfelder sowie der geplanten Gegenwehr.

19 Uhr – Anna & Arthur – Katzenstr. 2 – Lüneburg

 
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Samstag, 17.09.2016 (Berlin):
Dem reaktionären „Marsch für das Leben“ in Berlin entgegentreten!

Antifeminismus sabotieren! – Für körperliche Selbstbestimmung demonstrieren! – Christliche Fundamentalist*innen blockieren!
Gemeinsame Fahrt nach Berlin!

Aktuelle Planungen siehe auch: whatthefuck.noblogs.org

 
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Freitag, 14.10.2016
Selbstbestimmung?! Feministische Perspektiven in Zeiten von PID und PND

Bei der Veranstaltung stellen wir dar, welche aktuellen gesetzlichen Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch derzeit in Deutschland gelten. Wir zeigen auf, was Reaktionäre daran kritisieren und welches unsere feministische Kritikperspektive ist. Anschließend beschreiben wir die aus unserer Sicht notwendige feministische Perspektive auf Selbstbestimmung, die durch (neue) medizinische Techniken (wie z.B. PID, PND,…) immer wieder neu diskutiert und gefunden werden muss.

19 Uhr – Anna & Arthur – Katzenstr. 2 – Lüneburg

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Diese Veranstaltungsreihe ist als Anfang zu verstehen, gemeinsam zu feministischen und antifaschistischen Inhalten zu arbeiten – und das heißt für uns: sich auseinanderzusetzen, nachzuhaken, zu recherchieren, sich und andere zu informieren, Kritik zu formulieren und sich antifeministischen und faschistischen Positionen entgegenzustellen!

Demonstration – 12.12.2015

START LIFE NOW – WE WANT OUR PAPERS

-English Below-

Wir sind eine Gruppe von Geflüchteten, die in der Notunterkunft „Theodor-Körner-Kaserne Lüneburg“, betrieben vom DLRG, leben.  Wir brauchen Papiere, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und uns zu integrieren. Wir möchten die Sprache lernen, wir möchten zur Schule und Universität gehen, wir möchten wieder arbeiten dürfen.
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Familie Magomaev/a ist aus Tschetschenien nach Deutschland geflohen.Seit April 2013 lebt das Ehepaar Magomaev/a zusammen mit seinen vier Kindern in der Nähe von Lüneburg. Der 16-jährige Sohn besucht die Hauptschule Stadtmitte, seine kleine Schwester und sein Bruder besuchen die Grundschule der örtlichen Gemeinde. Die Eltern lernen zusammen mit Menschen aus den umliegenden Dörfern die deutsche Sprache.

Mutter und Vater befinden sich aufgrund ihrer traumatischen Erlebnisse in Tschetschenien in ärztlicher Behandlung.

Weil die Familie auf ihrer Flucht Polen durchquerte, droht bereits vor der Durchführung ihres Asylverfahrens die Abschiebung nach Polen.

Wir fordern, dass Herrn und Frau Magomaev/a ein Bleiberecht in Deutschland eingeräumt wird, da nicht gewährleistet ist, dass die ärztliche Behandlung ihrer posttraumatischen Belastungsstörung in Polen garantiert werden kann.

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Anna&Arthur brauchen Deine Hilfe

Veröffentlicht: November 28, 2013 in Aktion

An alle Liebhaber_innen,  Nutzer_innen, (ehemalige) Mitstreiter_innen und langjährige Unterstützer_innen von Ann&Arthur!A&A

An alle, die sich bei uns einbringen und mit uns das Unglück zurückzuschlagen wollen: Wir brauchen Eure Unterstützung, um das Infocafé weiterhin finanzieren zu können.

Update: Nach dem Brand am Stint

In der Nacht vom 1. auf den 2. Dezember brannte ein Haus am Stint komplett aus. 18 Leute verloren ihre Wohnungen und ihr Hab und Gut. Durch vielerlei Unterstützung konnte ihre unmittelbare Not gelindert werden. In einer der ausgebrannten Wohnungen befanden sich auch Mischpult, Verstärker und Boxen aus dem Anna&Arthur, die dort ehrenamtlich gewartet werden sollten.  Die Musikanlage gibt es nun nicht mehr. Mit ihr wurden Konzert mit Bands von nah und fern veranstaltet, die für eine unmommerzielle und emanzipatorische Kultur stehen. Bitte spendet für eine neue Musikanlage.

Zu den Überlegungen, das Haus am Stint wieder aufzubauen sei gesagt: Lüneburg braucht keine weiteren Schickimicki-Wohnungen, sondern bezahlbaren und WG-geeigneten Wohnraum!

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Wolfsburg: Prozess gegen Antifa am 25.11.13

Veröffentlicht: November 19, 2013 in Aktion

Der Prozess ist abgesagt!

Am 25. November 2013 findet vor dem Amtsgericht Wolfsburg die Hauptverhandlung gegen Olaf statt, der Lüneburger Antifaschist ist wegen angeblicher “Aufforderung zu Straftaten” angeklagt. Er soll am 1. Juni 2013 eine rund 200köpfige Gruppe von Antifaschist_innen “angeführt” und mehrmals per Megafon dazu auf gerufen haben, einen Naziaufmarsch zu verhindern bzw. zu blockieren.

Die Antifa LG/UU schreibt: „Heute hat das Amtsgericht Wolfsburg das Verfahren gegen Olaf nach § 153 StPO eingestellt. Ihm wurde allerdings die Zahlung von 600 Euro auferlegt. Die Einstellung bedeutet, das es zu keiner Verurteilung kommt.  Die Hauptverhandlung am kommenden Montag (25.11.13) findet daher nicht statt!

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