LiLü [Libertäre Lüneburg]

Die Gruppe lilü möchte verschiedene Themen mit einem herrschaftskritischen Blick betrachten. Der Ansatzpunkt der Gruppe ist sowohl eine kritische Reflexion von Zuständen aus einer emanzipatorischen Perspektive als auch als Ziel die Vergrößerung von Handlungsspielräumen für einzelne Leute. Dabei geht es darum, was einzelne tun, aber auch die bekannten gesellschaftlichen Verhältnisse.

Emanzipation bedeutet für uns die Verwirklichung von Selbstbestimmung, das Überwinden von Zwang und Herrschaft, die Reflexion der Verteilung von Privilegien und Ressourcen sowie das Denkbarmachen von Alternativmodellen über gesellschaftliche Norm und scheinbare Normalität hinaus. Dies wird weder von einer Verordneten Gleichheit oder kollektiven Identität erfüllt noch von der Durchsetzung der Privilegien einzelner. Was fördert Konkurrenz, Herrschaft und gewaltförmiges Verhalten? Was untergräbt Autonomie und Kooperation? Geht es um freie Mensche in freien Vereinbarungen oder freie Menschen in keinen Vereinbarungen? Diese und andere Fragen beschäftigen uns während wir auch eigene herrschaftsförmige Zurichtung und Prägung, die unsere Wahrnehmung einschränkt, thematisieren.

Die ‚großen’ Sachen:
Im Projekt „beziehungsweise-frei`“ (2010-2011) ging es um Normen, Macht und Herrschaft in Beziehungen und  Geschlechterverhältnissen. Das Projekt „under de_construction (2012) thematisiert Mechanismen und Handlungsoptionen im Bereich sexismuskritische Praxen.

Dann arbeiten wir (vielleicht) zu:
> Viel geredet und trotzdem alles doof? : Redestrukturen, Macht- und Dominanzstrukturen
> Critical Whiteness, Klassismus, Diversity – scheissegal?
> Mein Kapu, meine Sonnenbrille, mein Block: Elite und jungdynamische Kollektiv-Identität
> Immer eine Exit-Option: Effizienz, Funktionalität, Konkurrenz, Leistung und Anerkennung selbergemacht…

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